Get Adobe Flash player

wer ist Online?
Wir haben 14 Gäste online
Wölfe - nächstes Spiel

Samstag, 04.09.2010, 19.30 Uhr
Thielspark-Halle

WÖLFE

vs

HG SAARLOUIS II

Wölfe - Ergebnisdienst

Freitag, 20.08.2010, 20.00 Uhr
1.Runde DHB-Pokal

WERMELSKIRCHEN

vs

WÖLFE


    33 : 19      

unsere Hallen
Besucherzähler
006215
heute116
laufende Woche953
laufender Monat544
http://www.moritzundbeine.de http://klexmerzig.jimdo.com
Home ÜBER UNS SZ - ARTIKEL


Zeitungsartikel der Saarbrücker Zeitung

 

Erschienen:13.08.1996 / SZ-Cic / MZG_LOK        Ressort:Merzig-Wadern        Verfasser:ols       

Kommt die "Super- Spielgemeinschaft "?

SG Brotdorf/Mettlach wünscht sich Kooperation mit dem HSV

Merzig/Mettlach (ols). "Das Zusammenspiel mit den HSV-Leuten hat Spaß gemacht. Das war ja wohl nicht zu übersehen. " Theo Krämer, der Trainer der SG Brotdorf/Mettlach, ist nach dem guten Auftreten seiner Mannschaft bei Sparda-Cup am Wochenende in Merzig guter Laune. Die SG hatte ihr Handball-Team durch Spieler des HSV Merzig-Hilbringen verstärkt, um gegen die Turnierkonkurrenz aus der ersten und zweiten Bundesliga bestehen zu können. Ein Projekt, das der SG-Trainer gerne auch im regulären Spielbetrieb fortführen möchte. "Für mich persönlich wäre das ein Riesending, wenn wir in der nächsten Saison eine Spielgemeinschaft aus SG und HSV zustande bringen würden", sagt Krämer. Man könnte dann mit der ersten Mannschaft in der Regional- und mit der zweiten in der Oberliga antreten. Ein Gedanke, den auch der Vorsitzende der Brotdorf-Mettlacher SG, Werner Holzner , sympathisch findet. Klar, jeder Vereine müsse seine eigene Identität wahren. "Es ist aber unser Bestreben, daß die Vereine zusammenfinden", erläutert Holzner die Position seines Vorstandes. Und im A- und B-Jugendbereich, wo man bereits Spielgemeinschaften gegründet hat, funktioniert das Miteinader der Handballer an der Unteren Saar ja schon. Daß die Jugend-Kooperation so in Ordnung ist, glaubt auch der Vorsitzende des HSV Merzig-Hilbringen, Wolfgang Endres. Er will nicht ausschließen, daß es irgendwann auch im Bereich der ersten Mannschaft zu einer Zusammenarbeit mit der SG Brotdorf/Mettlach kommt. "Kurzfristiger Handlungsbedarf ist allerdings aus unserer Sicht nicht gegeben ", stellt der HSV-Chef klar. Der Grund: "Bei uns läuft es momentan sehr gut, die Mannschaft steht. " Ab Mitte nächsten Monats wird sich der Aufsteiger der Saison 95/96 in der Regionalliga behaupten müssen.

nach oben

 

 

Erschienen:07.05.1999 / SZ-Cic / MZG_LOK        Ressort:Merzig-Wadern       

SG plus HSV gleich HF Untere Saar

Brotdorf/Mettlach/Merzig/Hilbringen: Sportliche Gleichung soll in Form von Erfolgen mit einheimischen Spielern aufgehen

Die Handball-Szene im Land blickt den Fluß hinab und sieht starke Partner: An der Unteren Saar entsteht eine Gemeinschaft mit Zukunft. Merzig (sts). "HF Untere Saar" heißt die neue Spielgemeinschaft aus SG Brotdorf/Mettlach und HSV Merzig/Hilbringen. Streng gesehen muß vor das Handballfreunde (HF) noch ein MSG (Männersportgemeinschaft). Die Kooperation bezieht sich nämlich nur auf die Männermannschaften. "Zunächst sollte nur eine Spielgemeinschaft aus den ersten und zweiten Mannschaften entstehen" , erklärt Werner Holzner, Vorsitzender der SG Brotdorf/Mettlach. Der Deutsche Handball Bund (DHB) stimmte dieser Idee zu, der Handball Verband Saar (HVS) schreibt jedoch in seiner Satzung vor, daß sich eine Zusammenarbeit auf eine komplette Abteilung beziehen muß. So wird es künftig drei Herrenmannschaften der HF Untere Saar geben, die sich aus Spielern aus den ersten und zweiten Mannschaften der Kooperationsvereine zusammensetzt. Für die Bezirksliga, Kreisliga A und B stimmte der Verband einer Übergangsregel zu. Hier dürfen je zwei HF-Teams in der selben Klasse spielen. Die Kooperation beschränkt sich zunächst auf ein Jahr. "Es handelt sich nicht um eine Fusion" , sagt Holzner. Die Vereine bleiben eigenständig. Bei den Mädchen und Damen bleibt alles wie gehabt. Ein neugegründetes Gremium mit Vertretern der Vereine kümmert sich um die gemeinsamen Belange. "Uns ist sehr wichtig, daß der Breitensport nicht zu kurz kommt" , weist Wolfgang Endres, Vorsitzender des HSV Merzig/Hilbringen, die Vermutung zurück, daß die HF Untere Saar jetzt nur noch das Erreichen der Regionalliga oder gar zweiten Bundesliga anstrebt. Zwei andere Gründe nennt der HSV-Vorsitzende für die Zusammenarbeit. "Zunächst möchten wir den Merzigern Handball von Merziger Spielern zeigen" , erklärt Endres. Und dann sollen die Jugendspieler den Anreiz haben, auch in den drei "Leistungsmannschaften" spielen zu dürfen. Im Jugendbereich blicken die SG und der HSV bereits auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit zurück. Dort entschloß man sich zur Kooperation, weil auch im Handball gute Jugendarbeit immer seltener wird. "Wir wollten die Kräfte bündeln" , erklärt Endres, "zum Beispiel wird es immer schwieriger, gute ehrenamtlich arbeitende Trainer zu finden" . Die Erfolge der jetzt abgeschlossenen Saison geben dem Konzept recht. Die gemeinsame A-Jugend wurde Saarlandmeister, B1-und C-Jugend wurden jeweils Vizemeister und die B2-Jugend belegte den dritten Platz. Die Jugendteams spielen nach Absprache unter dem Namen eines der Stammvereine, eine offizielle Spielgemeinschaft gibt es nicht. Die A-Jugend-Spieler haben ein Doppelspielrecht. Sie können sowohl in der Jugend-Mannschaft (SG Brotdorf/Mettlach) als auch für eine der HF-Mannschaften eingesetzt werden. "Die Jugendlichen sollen sehen, daß es hier gute Aufstiegschancen für sie gibt" , sagt Holzner. Mehr als die Hälfte der Jugend-Auswahlspieler kommen aus Brotdorf oder Merzig. Wird man diese Talente an der unteren Saar halten können? "Wir wollen Unterstützung auf schulischer und beruflicher Basis bieten" , sagt Endres. Hochdotierte Amateurverträge soll es nicht geben. "Wenn höherklassige Vereine junge Spieler mit Geld abwerben, können und wollen wir nicht dagegenhalten" , erklärt Holzner. In der nächsten Woche treffen sich die Spieler der HF-Teams eins bis drei mit ihren Trainern Horst Gläser, Thomas Schmitt und Theo Krämer. Dann werden die Kader zusammengestellt. In etwa vier Wochen beginnt das Training. Vorher wird gefeiert. Am Samstag, 8. Mai, findet um 19 Uhr in der Gaststätte Germania in Brotdorf eine Handballer-Fete des HSV und der SG statt. Alle Meister- und Vizemeister-Mannschaften (auch aus dem Jugendbereich) werden geehrt. Danach folgen "Musik, Tanz, Spaß, Freude und Feiern" - eine Art Hochzeitsfete also.

nach oben

 

Erschienen:25.08.1999 / SZ-Cic / MZG_LOK       Ressort:Merzig-Wadern       

MSG - mit sportlichen Grüßen

"Männerspielgemeinschaft Handballfreunde Untere Saar" soll Markenname werden - Drei-Jahres-Vertrag mit Sponsor "Heisel"

Der Handball im Land wird sich mit einem neuen Kürzel vertraut machen müssen. Aus "HSV" und "SG" an der Unteren Saar entsteht "HF" . Merzig/Mettlach (pum). Wenigstens "Fanta zwei" sollen es werden. In Abwandlung des Hits der "Fantastischen Vier" die "MFG - mit freundlichen Grüßen" zum Markennamen gemacht haben, soll eine neue "MSG" den Gegnern sportliche Grüße übermitteln, sollen die "Handballfreunde Untere Saar" zum Schlager werden. So konnte es einfach nicht weiter gehen. Während sich in anderen Gemeinden und Kreisen des Saarlandes die Jugendteams fröhlich aus dem Umkreis verstärkten, nahmen sich HSV Merzig/Hilbringen und SG Brotdorf/Mettlach in schöner Regelmäßigkeit die Butter vom Brot. Klar: Konkurrenz belebt das Geschäft. Und die Stärke der Handball-Jungen in Merzig und Mettlach hat auch darin ihren Grund. Doch irgendwann reifte bei den Verantwortlichen von SG und HSV die Einsicht, dass gegen die Konzentration der stärksten Spieler in anderen Clubs eine Gegengewicht geschaffen werden muss. Das wurde in der Saison 1998/99 erfolgreich geprobt. Bilanz der männlichen Jugend in den Oberligen: Meister in der A-, Vize in der B- und C-Jugend, dazu Platz drei für die jüngere B-Jugend. Das macht Appetit auf mehr. So wird die Kooperation vertieft. Die Erwachsenen bündeln ihre Kräfte ebenfalls. "Männerspielgemeinschaft" ist ein Namensbestandteil des neuen Kindes im Saarsport, quasi der Vorname; " Handballfreunde Untere Saar" der Familienname. Und - um im Bild zu bleiben - die Eltern der Neugeburt bleiben eigenständig. Im Damen- und im Bereich der gesamten weiblichen wie der männlichen bis zur D-Jugend laufen die Teams weiterhin unter HSV und SG auf. Die aktiven Herren werden ebenfalls nicht komplett durcheinander gewürfelt. Sie heißen zwar "HF" , bleiben aber wie als alte Dritte der SG oder fünfter Hieb des HSV zusammen. Wichtig ist der Zusammenschluss für den eher leistungsgezogenen Bereich der ersten und zweiten Mannschaft. Auch hier hieß es nämlich zu reagieren: Zahlreiche Auswahlspieler bis hin zu Nationalmannschafts-Akteuren sind aus der hervorragenden Jugendarbeit der beiden Vereine hervorgegangen. Leute, die über kurz oder lang bei der (zahlungskräftigeren) Konkurrenz anheuern. Die Vereinsvorstände um Werner Holzner (SG) und Wolfgang Endres (HSV) waren sich einig: Diesen Talenten muss Perspektive geboten werden. Mit zwei Oberliga-Mannschaften wie bisher auf Sicht eher unwahrscheinlich. Jetzt wird die Erste in der am 7. September beginnenden Saison in der Oberliga starten. Den Unterbau bildet die Zweite in der Verbandsliga. Die Trainer Horst Gläsner (Oberliga) und Thomas Schmitt (Verbandsliga) setzen auf junge einheimische Mannen. Es wird ein Test. Endres und Holzner haben vereinbart, dass die Kooperation jährlich kündbar ist. Klappt es, dann soll es Schritt für Schritt vorangehen: Ziel dieser Saison ist ein sicherer Mittelfeldplatz in der Oberliga; nächstes Jahr wollen die Handballfreunde in der höchsten Saarland-Klasse oben mitspielen, und mittelfristig wird die Regionalliga angepeilt - immerhin die dritthöchste Klasse in Deutschland, wo es nicht nur um Entfernungen bis nach Thüringen, sondern in vielen Vereinen auch richtig um Geld geht. Zukunftsmusik. Doch auch in dieser Aufbauphase sind die HF auf Sponsoren angewiesen. Ein Sportbegeisterter ist jetzt für drei Jahre eingestiegen - Gerd Heisel vom gleichnamigen Merziger Autohaus. Summen werden bei solchen Gelegenheiten lieber nicht genannt. Salomonische Umschreibung von Holzner und Endres: Ein merklicher Beitrag. Natürlich würde sich Heisel freuen, wenn die jungen Akteure im Falle des Autokaufs nicht gerade einen Bogen um seine Firma machen. . . Gut möglich, dass eine längerfristige Verbindung HF -Heisel daraus wird. Denn der Chef des Autohauses verriet bei der Vorstellung der Planungen, dass er vom rasanten Sport, dem Rallye-Fahren nämlich, herkommt. Solchen Vorlieben wollen die Trainer entsprechen: Sie kündigen Tempo-Handball an. Was dann nicht nur den Sponsor begeistern, sondern selbst bei gelegentlichen Misserfolgen für gut gefüllte Ränge bei den Heimspielen der Handballfreunde Untere Saar sorgen dürfte. ¦ Zum ersten Mal wollen die neuen HF I und II das am Samstag, 28. August , in der Thielsparkhalle zeigen: Die Zweite spielt um 17.30 Uhr gegen TV Ramstein, Mitfavorit in der Oberliga Pfalz. Um 19.30 Uhr trifft die Erste auf TuS Fortuna Saarburg, Aufsteiger in die Regionalliga West, wo der Merziger und Ex-HSVer Achim Lux spielt.

nach oben

 

Erschienen:01.09.1999 / SZ-Cic / MZG_LOK        Ressort:Merzig-Wadern       

Gelungene Gastspiele: Generalproben geglückt

Handballfreunde I und II siegen gegen höherklassige Gegner - Die Mischung aus Jung und Alt stimmt - Samstag DHB-Pokal, Dienstag in der Oberliga gegen Marpingen

So darf's weitergehen: Die Hanballfreunde Untere Saar I und II siegten gegen höherklassige Teams. Merzig (hoj). Zur Generalprobe traten am Samstag Abend die ersten Herrenmannschaften der Handballfreunde Untere Saar in zwei Freundschaftsspielen an. Dabei traf die HF II auf den Pfälzer Oberligisten Ramstein, der vom ehemaligen Lisdorfer Zeit-Liga-Trainer Milorad Relice trainiert wird. Obwohl die Ramsteiner nur mit sechs Feldspielern angetreten waren, hielten sie dem hohen Tempo stand. Die jungen ehrgeizigen HF II, bei denen der dienstälteste Spieler Helmut Gasper von der Spielfreude mitgerissen wurde, hatte allerdings den Gegner ständig im Griff. Immer wieder wurden schnelle Spielzüge und Gegenstöße erfolgreich abgeschlossen. Dabei zeichnete sich besonders Heiko Waerder aus, der mit großem Körpereinsatz spielte. Zwar trieb der ehrgeizige Ramsteiner Trainer seine Mannen immer wieder an, am Ende reichte es jedoch nur zur Resultatsverbesserung. Endstand: 21:20 für HF II. Fortuna Saarburg hieß der Gegner der HF I, Aufsteiger in die Regionalliga West. In Reihen der Saarburger Mannschaft auch zwei Merziger Handballer: Achim Lux und Michael Welsch verstärken das Team von Trainer Uwe Moske, der diese Mannschaft schon über zehn Jahre betreut und nun mit dem Aufstieg in die Regionalliga einen Traum realisierte. Doch die Luft wird in der neuen Klasse sehr dünn für die Fortuna werden, das bemerkten auch die Zuschauer im Merziger Thielspark, wo die erste Herren der HF ordentlich dagegenhielt. Torwart Jakobs weilte noch im Urlaub, doch Pascal Andolina und Thomas Lamberti vertraten ihn sehr gut. Hennes Arnold, mittlerweile schon 37 Jahre, scheint den zweiten Frühling zu erleben. Mit drei Treffern in Folge erzielte er eine schnelle Führung für die HF, die erst nach und nach von Saarburg ausgeglichen wurde. Ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für Saarburg, verlief das Spiel bis zur 60. Minute. Beim Stand von 22:22 fasste sich dann Oliver Balke ein Herz und erzielte mit einem kernigen Stemmwurf den Siegtreffer. Es lief zwar noch nicht alles rund bei den HF, doch merkte man allen Akteuren die Freude am Handball an. Die Integration der jungen Spieler wie Matthias Bochem oder Ralf Kreibig wird richtigerweise behutsam betrieben. Als Resümee dieser Testspiele war festzuhalten, dass man bei den HF optimistisch in die Zukunft blicken kann. Dieses Fazit bestätigte sich auch am Sonntag Nachmittag, als die Mannschaft der HF I beim SV Zweibrücken in der ersten Pokalrunde antreten musste. Nur in der Anfangsphase konnte Zweibrücken das Spiel offen gestalten. Doch bereits ab der zwölften Minute setzten sich die Handballfreunde kontinuierlich ab. Zeitweise betrug der Vorsprung sechs Tore. In diesem Gefühl des sicheren Sieges ließ die Konzentration merklich nach. Vielleicht waren es aber auch konditionelle Mängel- schließlich hatte man schon ein Spiel und das City-Fest in den Beinen -, die dazu führten, dass in den Schlussminuten die klarsten Torchancen ausgelassen wurden. So wurde Zweibrücken wieder aufgebaut und näherte sich Tor um Tor. Als dann noch Daniel Sinnwell wegen der dritten Zeitstrafe das Parkett verlassen musste, wurde es wieder richtig eng. Nun war ein Spieler gefragt, der Verantwortung übernehmen kann. Genau dies tat dann auch Oliver Balke, der mit wuchtigen Würfen den Abstand zum Gegner hielt und am Ende auch den 21:19-Pokalsieg sicherte. Neben Balke trugen sich auch Arrighini, Sinnwell und Sebastian Bochem mehrmals in die Torschützenliste ein. In der ersten DHB-Pokalrunde müssen die HF I am Samstag, 4. September , um 19.30 Uhr in eigener Halle gegen den TV Budenheim aus Mainz antreten. Dieses Spiel ist noch der letztjährigen Mannschaft der SG Brotdorf-Mettlach zu verdanken, die ins Endspiel des Saarlandpokals eingezogen war und dort erst nach starker Gegenwehr dem Regionalligsten TBS Saarbrücken unterlag. Einigen Spielern der HF wird die Mannschaft aus der Mainzer Vorstadt noch ein Begriff aus vergangenen Regionalligazeiten sein. Zumeist gab es jedoch gegen die hochgewachsenen Spieler aus Budenheim knappe Niederlagen. Doch diesmal soll der Spieß umgedreht werden. Gemeinsam werden die Spieler aus Merzig, Hilbringen, Brotdorf und Mettlach versuchen, dem Regionalligisten ein Bein zu stellen, um in die nächste Runde einzuziehen. Bei entsprechendem Zuschaueraufkommen könnte der DHB-Pokal auch ein lukratives Geschäft für die Handballfreunde werden. Bekanntermaßen hat der Pokal seine eigenen Gesetze und so mancher vermeintlich "Großer" wurde dabei schon aus dem Rennen geworfen. Der Start in die Oberliga-Saison ist wegen des Pokalspiels verschoben. Dienstag, 7. September , 20.30 Uhr ist der Termin. Ebenfalls in der Thielspark-Halle. Auftaktgegner der HF I ist DJK Marpingen.

nach oben

 

Erschienen:29.08.2000 / SZ-Cic / MZG_LOK        Ressort:Merzig-Wadern       

Bewährungsprobe für Projekt "HF Untere Saar"

Oberliga-Handballer müssen ohne alte Kämpen auskommen - Vorsitzende sehen radikalen Schnitt als Chance - Saisonstart am Samstag

Die Handballfreunde Untere Saar gehen in ihre zweite Oberliga-Saison. Weil erfahrene Spieler den Verein verlassen haben, sind die jungen jetzt extrem gefordert. Merzig/Mettlach (pum). Das Jahr zwei nach dem lange vorbereiteten und nicht unumstrittenen Schritt. In der Saison 1999/2000 traten die Merzig-Hilbringer und Brotdorf-Mettlacher Handballer zum ersten Mal als "Handballfreunde Untere Saar" gemeinsam in der Oberliga Herren an. Vorher hatten die Abteilungen der männlichen Jugend schon kooperiert, damit die saarländische Konkurrenz nicht immer davon profitieren sollte, wenn sich die Lokalrivalen gegenseitig die Punkte abholen. Platz zwei wurde für die HF bei den Aktiven daraus. A- und B-Jugend wurden Saarlandmeister. Alles bestens. Eigentlich. Doch nach der Vizemeisterschaft gab es Querelen. Einige ältere Spieler und der Vorstand gerieten in Streit. Es ging um Trainingsaufwand und personelle Zusammensetzung des Trainergespanns. Die Sache eskalierte bis zu gegenseitigen Ultimaten. Am Ende stand die Trennung. Wolfgang Endres und Werner Holzner, die Vorsitzenden von HSV Merzig/Hilbringen und SG Brotdorf/Mettlach sowie seit 1999 der " Männerspielgemeinschaft HF Untere Saar" wollen die "unschöne Geschichte" nicht im Detail ausbreiten. Es sei sicher nicht alles optimal gelaufen in der Kommunikation. Aber wenn kein Kompromiss möglich sei, müsste eben ein Schlussstrich gezogen werden. Auf zu neuen Taten also. "Die Handballfreunde sind voll im Plansoll" , sagt Endres. "Wir treten jetzt ausschließlich mit Spielern aus dem Merziger Becken an." Trainer sind ebenfalls zwei altbekannte Einheimische: Horst Jung und Thomas Schmitt. "Wir haben oft schlechte Erfahrungen mit Trainern von außerhalb gemacht, deswegen sagen wir jetzt: ,Die beiden und die Jungen sollen's machen"", sagt Holzner. Die jetzt beginnende Saison ist quasi eine Durchreise. Derzeit ist die Oberliga die vierte Liga nach erster und zweiter Bundes- sowie Regionalliga. Das wird sich mit Beginn der Saison 2002/03 ändern. Unter den Regionalligen wird es dann weniger Oberligen geben. Für die Saarländer wird das dann drei oder vier Plätze in der Oberliga Südwest mit den Landesverbänden Saarland, Pfalz und Rheinhessen bedeuten. Ganz klar erklärtes Ziel der Handballfreunde: "In diese Liga wollen wir rein." Folglich kann die kommende Saison ein Aufbaujahr werden. "Stabiler Mittelfeld-Platz mit Perspektive nach oben" , nennen Holzner und Endres das Saisonziel für die Erste. Das Wichtigste ist, dass die unerfahreneren Leute genug Routine bekommen, um dann im Jahr drauf an der Spitze mitzuspielen. Moderner Tempo-Handball, da sind die HF-Vorsitzenden überzeugt, ist der einzige Weg in die künftige Oberliga Südwest. Lieber also mit fliegenden Fahnen untergehen, als passiven Stand-Handball praktizieren. Spielerisch dürften die Jungen HF-Akteure sowieso mit allen Gegnern mithalten können, "Handball mit Herz" versprechen sie zu zeigen. "Probleme kriegen sie gegen Knüppel-Mannschaften" , nimmt Holzner an. Aber das müssen junge Teams nun mal durch. Samstag, 2. September, 19.30 Uhr, wird die Saison in der Thielspark-Halle angepfiffen. Zu Gast ist ATSV Saarbrücken. Im Vorjahr war das die Truppe der Grünschnäbel in der Oberliga. "Interessant schwere Aufgabe" , schätzen die beiden Vorsitzenden. Vielleicht bringt der Saarland Tag ja ein paar Zuschauer zusätzlich hoffen sie. Optimismus herrscht vor zum Beginn von Jahr zwei der Handballfreunde. Mit der Verbandsliga-Meisterschaft der Zweiten und Platz zwei der Ersten in der Oberliga, dazu die starken Auftritte der A- und B-Jugend bei den Südwest-Meisterschaften- für Endres und Holzner war das Jahr eins "sportlich sehr erfolgreich" . Und auch zwischenmenschlich sehen sie die HF auf einem guten Weg. Es hatte ja durchaus Kritiker gegeben. "In zwei, drei Jahren spricht da kein Mensch mehr von" , glaubt Holzner. Endres kann das nur bestätigen. Bleibt eigentlich nur das Problem, die guten Perspektiven mit eigenen Kräften auch auf mittlerer und lange Sicht sportlich abzufedern. Mit "Autohaus Heisel" in Merzig hatte sich ein Sponsor schon im vorigen Jahr auf Sicht engagiert. Im Förderkreis machen einige Unternehmen mit. Nicht schlecht, wenn es mehr solcher Sponsoren gäbe. Immer wieder locken andere Vereine die hiesigen Talente. Die HF können bei Gehältern nicht mithalten, allenfalls bei Lehrstellen und Arbeitsplätzen helfen. Es hilft alles nichts: Sie müssen sportlich erfolgreich sein, damit die guten Spieler bleiben. Und dann werden sich hoffentlich auch weitere Sponsoren dafür einsetzen, dass an der Unteren Saar guter Handball mit Herz geboten werden kann.

nach oben

 SZ vom 20.06.2008


 

nach oben

 

Datum
Samstag, 04. September 2010
2.Herren - nächstes Spiel

Sonntag, 05.09.2010 18.00 Uhr
Seffersbachhalle

HF UNTERE SAAR II

vs

TV MERCHWEILER

2.Herren - Ergebnisdienst

Sonntag,16.05.2010 17.00 Uhr
Seffersbachhalle

HF UNTERE SAAR II

vs

TV MERCHWEILER

______________________

   33 : 28    

Umfrage

Die ersten 3 Spiele sind Derbys - Fluch oder Segen für den Saisonstart ?